Kinotipp

Kinotipp

Ich liebe es ins Kino zu gehen. Meine Aufmerksamkeit einen Film zu verfolgen und zu genießen, ist viel höher als Zuhause. Umso schöner, dass ich immer mal wieder von SONY PICTURES eingeladen bin, neue Filme anzusehen und zu rezensieren. Nicht immer sind das natürlich Filme, die mir gut gefallen. Dieser allerdings, um den es heute geht, ist großartig, wie ich finde.

In Professor Marston & the Wonder Women geht es um die wahre Geschichte eines Uniprofessors und Psychologen in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Verheiratet mit Elizabeth (Rebecca Hall), die ebenfalls Psychologin ist, forschen sie neben ihrer Arbeit an der Universität, an der Entwicklung des Lügendetektors. Die junge, hübsche Studentin Olive (Bella Heathcote) hilft ihnen dabei. Aus den Dreien wird eine Ménage à trois. Völlig klar, dass das im prüden Amerika zu einem Problem wird. Denn die drei leben ihre polyamouröse Partnerschaft, wohnen zusammen und die beiden Frauen bekommen vom Professor Kinder. Weder Arbeitgeber noch Umfeld akzeptieren diese Verbindung. Aus Geldnot erfindet Bill (Luke Evans) Wonder Woman und findet im Erfinder von Superman den Herausgeber seines Comics. Die kämpfende, erotische Amazone wird ein Riesenerfolg, führt bald aber auch zu noch mehr Ärger.

Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Außer, dass es meiner Meinung ein gelungener Film über die Liebe ist, die eben viele Formen hat. Es geht um ein unkonventionelles Leben, das manche vorziehen und damit vom großen Rest abgestraft werden. Es geht um Hingabe, Leidenschaft und allzu oft verborgene Sehnsüchte.

Mehr zum Film, der am 2.11. in den deutschen Kinos startet auf www.professormarstonandthewonderwomen.de.