Dirndl? Nein, Danke!

Dirndl? Nein, Danke!

Rechtzeitig zur Wiesn-Saison bringen Modelabels neue Dirndl in allen möglichen und unmöglichen Varianten auf den Markt. Ob klassisch-traditionell oder kitschig-glamourös, die Damenwelt kann für das Oktoberfest-Outfit aus dem Vollen schöpfen. Nur einer tanzt den Reigen nicht mit: LUIS TRENKER.

Kein Zufall, sondern Absicht. Das Bozener Label LUIS TRENKER hat in 20 Jahren alpinen Lifestyles weder Miederkleid noch Krachlederne gefertigt. Und wenn es nach CEO Michi Klemera geht, wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Aber warum lässt sich eine Modebrand mit traditionell inspiriertem Hintergrund das Meisterstück aller Kleider entgehen? Michi Klemera erklärt:

„Seit 1996 besetzen wir als erstes Modelabel überhaupt die Nische ‘Alpiner Lifestyle’. Unsere Mode ist zwar tief in der Südtiroler Bekleidungskultur verwurzelt, aber wir sind kein Trachtenlabel. Der Grat zwischen alpiner Mode und volkstümlicher Bekleidung ist sehr schmal. Es ist nicht so, dass wir keine Tracht machen wollen; es ist einfach nicht die Grunddefinition der Marke”, so das LUIS TRENKER Mastermind. Außerdem überlässt er die hohe Kunst der Dirndlschneiderei aus Respekt lieber anderen.

Damit Dirndl-Fans bei LUIS TRENKER trotzdem auf ihre Kosten kommen, gibt es in der Herbst/Winterkollektion 2016 ein kleines Zugeständnis. Das traditionell inspirierte Wollkleid „WOBKE“ erinnert mit typischen Elementen und nostalgischen Ornamenten aus Lurex ein wenig an ein Dirndl – und macht auf der Wiesn zu Sneakers oder Schnürstiefel eine ebenso fesche Figur!

www.luistrenker.com

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