Die Fashionistas unter den Fußball-Stars

Die Fashionistas unter den Fußball-Stars

Die Fashionistas unter den Fußball-Stars oder: Diese Hintergrundfakten zu deutschen Spielern wirst Du Dir garantiert merken.

Wenn Italien Viertelfinalgegner ist, dann versinkt eigentlich ganz Deutschland im absoluten Fußball-Fieber. Klar, nach dem Weltmeistertitel muss jetzt noch der EM-Pokal her. Heißt auch: Regelmäßiges Public Viewing, mindestens im größeren Freundeskreis, ist unvermeidlich.

Und weil Du als Frau ohnehin mit keinem sportlichen Kommentar ernst genommen wirst (als ob sie wirklich verstanden hätte, was Abseits heißt), trumpfe doch gleich mit Wissen in Deinem wirklichen Interessensgebiet auf. Denn neben dem Platz sind ziemlich viele „unserer Jungs“ erfolgreich im Modegeschäft aktiv. Und was Marco Reus, Lukas Podolski, Per Mertesacker und Kevin Großkreutz gemeinsam haben (außer, dass sie am Sonntag beim ersten Spiel der Deutschen wohl alle nicht auf dem Platz stehen) wird auch alle stilbewussten männlichen Fußballfans interessieren.

Der EM-Mode-Kader:

Tor

Manuel Neuer: Nicht nur auf dem Platz selbst unangefochtene Nummer Eins. Auch im Modebusiness hat der Welttorhüter seine Finger im Spiel (im wahrsten Sinne des Wortes): In Zusammenarbeit mit Adidas hat er die Adidas History Torwarthandschuhe designt und ein Auge für Sportfashiondetails bewiesen.

Abwehr

Mats Hummels: So stark seine Position in der wirklichen DFB-Elf ist, in den Mode-Kader hat er es gerade so geschafft: Aber immerhin ist Mats Hummels stilvoller Brand Ambassador für die Schweizer Luxus-Uhrenmarke Tag Heuer. Und Model-Frau Cathi verleiht ihm eine weitere Portion Fashion-Glamour.

David Alaba: Vertritt bei der EM zwar Österreich (!), aber für die Zeit danach darf (unnützes) Hintergrundwissen über den Spitzenspieler des FC Bayern München in Bezug auf Mode auf keinen Fall fehlen. Denn der gebürtige Wiener setzt mit seinem eigenen Online-Shop www.da27store.com und eigenen Designs für Caps nämlich auch neben dem Platz auffällige Akzente, die man kennen sollte.

Jerome Boateng: Spielt nicht nur im Fußball in der Königsklasse: Die GQ hat ihm erst vergangenen Herbst den Titel „Most stylish Man German“ verliehen. Und er hat nicht nur eine exorbitante Sneaker-Sammlung. Nein, er ist erst im Mai auch unter die Brillen-Designer gegangen: Für den Online-Optiker Edel Optics entwarf er eine eigene Kollektion, damit andere Kinder (und Erwachsene) nicht wie er früher, die Sehhilfe am liebsten im Briefkasten verstecken. Die Modelle tragen die Namen internationaler Großstädte. #lieblingsnachbar

Kevin Großkreutz: Der Dortmunder hat sich von seinem Leitspruch „Is so“ für seine eigene Modelinie „#ISSO by Fischkreutz“ inspirieren lassen. Klassische Streetwear-Styles mit #Isso Emblem gibt es im eigenen Fischkreutz-Online-Shop und in Dortmunder Modegeschäften.

Per Mertesacker: Spielt aktuell bei Arsenal London. Und dort haben die Fans einen besonders liebevollen Namen für den Weltmeister: „Big F*** German“. Er nimmt es mit Humor und kreierte eine kleine „BFG“-Kollektion, die im eigenen Webshop vertrieben wird. Großes Plus: Der Verkauf unterstützt seine Stiftung, die Kinder aus sozial schwachen Familien über kostenfreie Sport- und Lernförderangebote unterstützt.

Mittelfeld

Sebastian Schweinsteiger: Auch ohne eigene Kollektion ist der „Capitano“ unerlässlicher Teil des Fashion-Teams. Neben einer Kooperation mit dem Kopfhörer-Label Beats zeigt der Münchner einfach stets Eleganz auch abseits des Platzes. Sein Twitter- und Instagram-Account laden zur Inspiration für lässige Casual Outfits ein. Außerdem ist Schweini Deutschlands werbestärkster Fußballer und monetisiert seinen Namen so gut wie keiner seiner Kollegen.

Kevin Trapp: Ist eigentlich Torhüter, aktuell beim Pariser Club Saint-Germain. Im Mode-Kader hat er sich mit seiner Kollektion „KT01“ für das Frankfurter Streetstyle-Label Run FFM für das Mittelfeld qualifiziert (im Hinblick auf einen wirklichen Fußballkader wäre das Mittelfeld sonst sehr schwach besetzt). Die ersten Designs waren im Februar 2015 innerhalb von drei Tagen sofort ausverkauft.

Marco Reus: Nicht nur Versace, Justin Bieber, VW oder Superga & Très Click sind im Emoji-Fieber. Auch BVB-Mittelfeld-Star liebt die kleinen Emoticons. Insbesondere die Äffchen haben es ihm angetan. 2014 zeigte er nach Toren in verschiedenen Spielen eindeutige Gesten im Affen-Stil. In der Sportwelt bewirkte das wilde Spekulationen über einen Wechsel zum FC Bayern. Die davon inspirierte Affenkollektion unter seiner Modelinie MRXI löst dagegen nur Jubel aus. Auch Marco Reus spendet den Erlös für einen guten Zweck.

Lukas Podolski: So umstritten er für manche im echten DFB-Kader ist, in einer Fashion-Elf kommt man am ältesten Nationalspieler nicht vorbei. Von seinem eigenen Geräusch auf dem Feld inspiriert, veröffentlicht „Poldi“ unter dem Namen Strassenkicker Streetwear mit den Aufdrucken „#AHA!“ (Poldis Noise) aber auch „Kölsche Jung“ oder „University of Straße“. Neben Teamkollegen Sebastian Schweinsteiger stehen auch Rapper Sido oder Moderator Joko Winterscheidt auf die Strassenkicker-Wear.

Sturm

Mario Götze: Nicht nur Modelfreundin Ann-Kathrin verleiht dem Stürmer-Star Fashion-Glanz. Auf seinem Instagram-Account ist er, wenn nicht im Sportdress, meist elegant gekleidet zu sehen und gilt für viele Teenies als absolutes Style-Vorbild. Er erklärt auf seiner Homepage selbst, dass er Wert auf modische Kleidung legt. Die Kooperation mit Beats by Dre passt dabei voll ins Bild.

Trainer

Jogi Löw: Bisher galt es als allgemeiner Konsens, dass sich der Bundestrainer einfach immer unaufgeregt, aber absolut stilvoll kleidet. Kein Wunder: Bis auf seinen Ausrutscher beim Auftaktstil am Sonntag, trug er entweder maßgeschneiderten Anzug und Hemd am Spielfeldrand oder elegante, schmalgeschnittene Hosne mit tailliertem Hemd. Kurzum: Jogi Löw spielt eigentlich in der oberen Mode-Klasse. Stilvolle Luxusmarken wie Strenesse (2006-2013) oder Hugo Boss (seit 2013) wollen deshalb die Nationalmannschaft einkleiden. Löw ist das perfekte Aushängeschild. Er ist außerdem bekannt als der Mann, der weiß, wie man einen Schal zu binden hat: Die Hälfte legen und die losen Enden durch die Lasche ziehen. 2008 bilanzierte Designer Michael Michalsky bereits treffend: „Wenn die Nationalmannschaft so spielt, wie er sich kleidet, dann müssten wir die EM gewinnen“.

Der Europameisterschaftstitel ist uns dementsprechend fast sicher.

Mehr Mode im Vergleich gibt es auf www.stylelounge.de

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