BEAUTÉ CACHÉE

BEAUTÉ CACHÉE

Ausstellung mit Fotografien von Michael Gramm in Kooperation mit der Kosmetik-Manufaktur Ligne St Barth

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Oder etwa doch im Auge des Betrachteten?

In einem Ausstellungskonzept mit dem Titel BEAUTÉ CACHÉE (franz. für „versteckte/verborgene Schönheit“) widmet sich der Fotograf und Künstler MICHAEL GRAMM einer Portrait-Serie, die die Frage nach dem tatsächlichen Verhältnis zwischen Oberfläche und Tiefe auf unerwartete Weise visualisiert.

Die ausdrucksstarke Serie an Portraits entstand unter natürlichem Sonnenlicht und ohne jegliche Retusche auf der Insel St Barthélemy, dem derzeitigen Wohn- Wirkungsort von
Michael Gramm.

Zu sehen sind Schwarz/Weiss-Fotografien von unterschiedlichen Gesichtern und deren Details. Der Künstler arbeitet mit angemischtem Tonerde-Pulver, das bei der Realisierung
als „Maske“ aufgetragen wird. Durch Mimik und Augenausdruck entsteht so eine Portrait-Serie, die besonders durch die erzeugte Struktur und Oberflächenbeschaffenheit
ihre visuellen Reize erlangt.

Michael Gramm verfolgt mit dieser Serie den Wunsch nach „Öffnung der gezeigten Personen“. Es entsteht ein spannender Kontrast aus Nähe und Entfernung. Die Aufnahmen zeigen den Menschen sehr close, fast zum Greifen nah. Nur die Maske schafft die Distanz, die jedoch im selben Moment durchbrochen zu sein scheint. „Nur mit Hilfe der „Masquerade“ öffnen sich die Menschen mir vollkommen. Sie verlieren die Scheu, aber auch die Angst nicht zu gefallen. So entsteht eine spielerische Vertrauensbasis zwischen Modell und Fotograf. Grimassen zu ziehen, den Ausdruck seiner Gesichtszüge als Instrument zu nutzen, in eine andere Rolle zu schlüpfen, ermöglicht es erst, das Wahre, das Tatsächliche, in den Gesichtern zu finden. Nicht jedes Gesicht ist nur positiv, jeder hat ein böses, ein auch teilweise angsteinflössendes Gesicht. Es liegt in der Natur, dass wir mit Hilfe unserer Mimik tiefste Emotionen ausdrücken. Dieser Ausdruck ist universell verständlich und das hat mich bei der Planung und Realisierung so fasziniert“, so der Fotograf.

Ein weiterer visueller Effekt der Arbeiten entsteht aus dem Kontrast von „mikro“ und „makro“. So arbeitet Gramm gezielt mit Totalen und Details. Zeigt das ein und selbe Bild
ein Gesicht, so zeigt es im Close-Up und Ausschnitt plötzlich an Landschaften erinnernde Formen. Mensch und Natur im Einklang. Inspiriert von Arbeiten des brasilianischen
Fotografen Sebastiano Salgado und dem afrikanischen Bildhauer und Künstler Ousmane Sow zeigt Michael Gramm Transformationen aus Gesicht und organischen Strukturen/Landschaften.

Die Bilderserie trägt den Namen „Beauté Cachée“ und zielt darauf ab, die wahre Schönheit erst durch eine oberflächliche Maskerade sichtbar zu machen. Schönheit, die nicht Stereotypen folgt, nicht die erst-sichtbare ist, sondern sich erst im Detail und im Zufall offenbart. Dem Betrachter wird dabei ein anderer Zugang zum Thema Schönheit
offen gestellt.

Hier geht es zum Video mit Arbeiten von dem Künstler

Der Künstler / Lebensstationen


Geboren ist Michael Gramm, als Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters, in Paris (Februar, 1979).

Durch das berufliche Umfeld seiner Eltern bedingt, zog die Familie schon wenige Wochen nach seiner Geburt nach Kamerun (Zentralafrika), wo er seine ersten und stark prägenden
Kindheitsjahre erlebte (bis 1986). Das unbeschwerte und leichtfüssige Leben dort, die offene und lebensfrohe Art der Menschen sowie der starke Bezug zur Natur nennt der
heute 34-Jährige Künstler immer noch als eine seiner kreativen Wurzeln.

Aufgrund politischer Unruhen im Land, entschied sich die Familie wieder nach Europa zurückzukehren.

Einen Großteil seiner Kindheit und Jugend verbrachte Michael Gramm im ländlichen Nogent le Roi (circa 100 km südlich von Paris). Dort prägten ihn ebenfalls der nahe Alltag
zur Natur und „unbehandelter“ Schönheit.

Nach Abschluss seines Abiturs studierte Gramm Sprachen, Wirtschaft und Tourismus. Reisen gehört bis heute zu einer der großen Leidenschaften des Künstlers.
Angeregt durch seinen Bruder Sebastian entschied sich der damals anfang 20 Jährige zu einem dritten Studiengang mit Schwerpunkt Graphical Design, das sein jüngerer Bruder
damals bereits verfolgte. Hier eignete sich Gramm Grundlagen in den Bereichen Architektur, Design, Bildhauerei und Fotografie an.

Müde des theoretischen Arbeitens entschied sich der Querdenker das Studium ein Jahr vor offiziellem Ende abzubrechen und ging für sechs Monate ins Ausland (Brasilien,
weitere Informationen siehe unten), um dort konkrete Fotoprojekte umzusetzen.

Zurück in Paris, entschied sich der Fotograf für eine weitere Reise. Das Ziel: die Karibik. Hier blieb er „hängen“.

Seit 2006 lebt und arbeitet der Künstler auf der Karibik-Insel St Barthélemy auf den französischen Antillen.

Als Künstler feiert er nun sein Debüt mit der ersten eigenen Ausstellung „Beauté Cachée“ in München und Hamburg.

Als Sponsor tritt Ligne St Barth auf, die mit ihren Produkten in „the spirit of nature“ das einzige Export-Produkt der Insel sind und für die der persönliche Bezug des Künstlers zur
Insel sowie sein außergewöhnlich sensibles und starkes Auge ausschlaggebende Argumente für eine Förderung waren.

„Beauté Cachée“ ist als Wanderausstellung geplant und soll nach Deutschland u.a. auch in den benachbarten Ländern Österreich und der Schweiz gezeigt werden.

Informationen zum Künstler: www.michaelgramm.com

Informationen zum Sponsor: www.lignestbarth.com

BEAUTÉ CACHÉE
- Photographies de Michael Gramm -
Galeriestrasse 6 A / im Hofgarten München

Impressionen zur Ausstellung in Hamburg

Pressekontakt

A.P.R.
Emanuel Sirch
Galeriestrasse 6 A
80539 München
+49 (0)89 820 85 736
sirch@apr-munich.com