Rückenwind vom Universum

Rückenwind vom Universum

Kennt ihr das? Morgens beim Aufwachen erst einmal gucken, wie fühlt sich der neue Tag an? Wie ist die Stimmung? Tut etwas weh? Wie war die Nacht? Man kuschelt sich vielleicht nochmals fest in die warme Decke. Reckt und streckt sich, gähnt, grunzt (aber nein, das macht doch niemand, oder). Einfach noch liegen bleiben, so lange man will, das wäre jetzt schön?!

Nicht bei mir! Jetzt bin ich drei Wochen zurück von Sri Lanka und der Ayurvedaeffekt hält weiter an. Mein Geist ist seitdem weit vor meinem Körper auf Betriebstemperatur. Morgens liege ich also ab etwa 6h/6.30h mit wachem Geist und grossen Augen im Bett. Nur Knochengestell, Muskeln und Sehnen streiken noch. Sie zeigen das durch Lethargie und Steifheit. Zeigen mir durch absolutes Desinteresse den Vogel. Könnten sie sprechen, sie hätten unfeine Schimpfwörter übrig für mich.

Was ist das? Tatsächlich der (unerforschte) Ayurvedaeffekt? Eine komische Wetterlage? Der zunehmende Mond? Mein Biorhythmus?

Oder Rückenwind vom Universum?

Bist du auf dem richtigen Weg, bekommst du dadurch noch mehr Antrieb. Das ist die Theorie eines lieben Freundes. Du strotzt vor Energie. Alles, was du erlebst und tust, scheint viel intensiver. Zwischendurch könnte ich mich überschlagen vor Tatendrang. Gespräche, die ich wegen meines Projekts “Srilanka – mylove” führe, verlaufen fast durchweg positiv, inspirieren und motivieren mich, weiterzumachen. Machen mir Mut, dass mein Engagement mit all der Unterstützung dauerhaft und nachhaltig werden kann. Ich bin noch viel positiver als früher… und Enthusiasmus und Optimismus waren mir auch vor meiner Reise nicht fremd!

Und ich habe noch zum Jahreswechsel und zur Verstärkung beim letzten Vollmond in Kataragama, Srilanka), mir fest gewünscht, Sinnvolles tun zu können, das mich erfüllt. Und… einige Wochen später, bin ich mittendrin in dieser neuen Herausforderung. Herzlichen Dank & lieben Gruß ans Universum!

Teilweise rühren mich die Zusagen von Familie, Freunden und Bekannten zu Tränen. So viele erklären sich bereit, zu helfen. Finden toll, was ich vorhabe und bestärken mich darin. Nach und nach trudeln im Büro schöne und praktische Dinge für die Waisenkinder Kalutaras ein. Das ist jedes Mal wie Geburtstag und Weihnachten zugleich. Diese Sachen auspacken und einplanen zu dürfen fühlt sich wundervoll an.

So muss es für einen Künstler sein, wenn er “Standing Ovations” bekommt. Sein Lohn für großen Einsatz. Davon möchte man mehr. Das macht stolz, glücklich und treibt an.

So wie der Rückenwind aus dem Universum!