HERBST WINTER 2013/14

HERBST WINTER 2013/14

Die neue Herbst/Winter-Kollektion spielt sich in zwei Welten ab, die gegensätzlicher kaum sein könnten.
Es geht um Licht und Schatten, um Bühne und Backstage, um Party und Alltag. Diese Dualität hat
das Mühlbauer-Design-Team (Klaus Mühlbauer, Nora Berger und Barbara Gölles) bewusst gewählt. Zwei
konträre Programme innerhalb einer Kollektion, die sich nicht im Weg stehen, sondern gegenseitig
ergänzen. Während es in der einen Welt ziemlich glamourös zugeht, bleibt man in der Anderen ganz
schön auf dem Boden.

In der Serie julija etwa glitzert es richtig. Geflochtene Haarbänder, Airliner-Schiffchen oder eine Pillbox mit Propeller glänzen metallisch in feinstem Nappaleder. Mal in Kombination mit Pelz, mal Solo-Glanz.
Selbst die handgestrickten Hauben haben sich dem Party-Aufputz-Programm unterzogen. Entweder
wurden sie mit Fell versehen oder zitronengelb gefärbt. Auch die Fellmützen der Kollektionsserie rex
konnten dem Farbrausch der Designer nicht trotzen. Jetzt sind sie eben gelb oder türkis.

Sogar Hutklassiker wie Homburg, Melone, Herrenhut oder Porkpie mussten in die Farbkur. Was sie nicht
nur jünger macht, sondern auch ausgehtauglicher. Nur bei den Garnituren hielt man sich zurück und
setzte auf einfache Filzbänder und gestickte Konturen.

Dem Dilemma, dass irgendwann die beste Party vorbei ist und der Alltag wiederkehrt, hat man sich bei Mühlbauer im zweiten Teil der Kollektion gewidmet. Der ist nämlich auch ziemlich einladend:
karierte Schafwollstoffe, Fell vom Toskanalamm, ein extra weicher Webpelz aus Japan in Eichhörnchen-
Optik, ein falscher Persianer und ein Mühlviertler Wollvlies. Die Farben sind am Boden geblieben:
Naturtöne, braun, gips, stein.

Besonders herausstechend sind die Filzhüte mit einklappbarem Stirnband. Mit diesen Modellen ist man immer gut behütet und bekommt trotzdem keine kalten Ohren.

Das Bild zur Kollektion hat in dieser Saison der/die österreichische Künstler/in Jakob Lena Knebl gestaltet. Sein Arbeitsgebiet umfasst Performance, Mode und Installation. Für Mühlbauer hat Knebl ein „Lebendes Gemälde“ geschaffen. Das heißt, sie hat ihren eigenen Körper in Szene gesetzt, inspiriert von Kasimir Malewitsch und Alexej Jawlensky. Die Arbeit „kasimir“, die dabei entstanden ist, kann auch als der erste Mühlbauer-Akt verstanden werden.

Kontakt

Mühlbauer Hut und Mode GmbH & Co KG
Franz-Josefs-Kai 15
A-1010 Wien

http://www.muehlbauer.at/content/