So finden Männer das passende Hemd

So finden Männer das passende Hemd

Das Hemd ist zwar für viele Männer im Arbeitsalltag Pflicht, aber auch nach Feierabend noch ein beliebtes Kleidungsstück. Schließlich kann man mit einem perfekt sitzenden Hemd nicht nur Geschäftspartner, sondern auch die Damenwelt beeindrucken. Damit dies jedoch der Fall ist, sollte das Hemd hundertprozentig passen.

Die richtig Größe ermitteln

Um Hemden in der passenden Größe zu kaufen, ist es entscheidend, die eigene Kragenweite zu kennen. Auch wenn jeder Hersteller Hemden nach eigenen Schnittmustern herstellt und diese dadurch etwas weiter oder enger, kürzer oder länger ausfallen können, ist der maßgebende Faktor zur Orientierung die Kragenweite. Die Kragenweite ermittelt man an besten, wenn einem warm ist. Der Hals wird zum Beispiel an heißen Sommertagen etwas dicker und so läuft man nicht Gefahr, ein zu enges Hemd zu tragen. Um die Kragenweite zu messen, stellt man sich am besten gerade hin und legt das Maßband direkt unterhalb des Kehlkopfes waagerecht um den Hals. Zwischen Maßband und Hals sollte noch etwa eine Daumenbreite Platz sein, um die Bewegungsfreiheit zu garantieren. Dann einfach den Umfang lesen. Hat man zum Beispiel einen Halsumfang von 39 gemessen, entspricht das einer Kragenweite und somit Hemdgröße von 39.

Kennt man seine Kragenweite, gibt es Maßtabellen, die diese ins Verhältnis zu Brustumfang, Taille, Hüfte und Ärmellänge setzen. Hilfreich für die richtige Hemdengröße ist es, diese Umfänge zu kennen. Für das Messen des Brustumfangs führt man das Maßband über die Mitte der Schulterblätter und unter den Achselhöhlen an der Stelle des größten Brustumfangs herum. Die Taille misst man waagerecht an der natürlichen Taillen-Linie nach. Eine gute Orientierung bietet der Bund der Unterhosen. Der Hüftumfang wird an der stärksten Stelle des Hinterns gemessen, wobei darauf geachtet werden sollte, dass das Maßband gradlinig verläuft. Bei der Ermittlung der Ärmellänge misst man vom Halsansatz über die Schulterlinie bis zum Handgelenk.

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Das Design

Im Grunde genommen gibt es zwei maßgebliche Hemdschnitte: Business-Standard und Business-Slim. Der Slim-Schnitt ist vor allem für schmalere Herren geeignet und bei jungen Männern beliebt. Bei der Ärmellänge kann man zwischen vier Ärmellängen wählen: normal, extra lang, verkürzt und halbarm. Der Kent-Kragen ist die am weitesten verbreitete Hemdkragenform. Mit einem mäßigen Winkel von ca. 95 bis 120 Grad findet er in den unterschiedlichsten Varianten Verwendung. Er ist optimal für Anzüge geeignet, weil man ihn mit und ohne Krawatte bzw. Fliege tragen kann. Besonders gut für Krawattenträger eignet sich der Haifischkragen, der ein modischer, hochgeschnittener Kragen mit einem sehr breiten Neigungswinkel von bis zu 160 Grad ist. Eher untypisch hingegen für Krawattenträger ist der Button-Down-Kragen. Er ist ein sportlicher, weicher Kragen, der an der Spitze der Kragenschenkel Knopflöcher hat und am Hemd festgeknöpft wird, und eignet sich so vor allem für sportlich-elegante Outfits oder in der Kombination mit einem Pullover. Der Kläppchenkragen wiederum ist einer der wenigen noch verwendeten Stehkragen, wird insbesondere bei festlichen Hemden wie zum Beispiel Frackhemden verwendet und sollte nur mit einer Fliege getragen werden. Kennt man sowohl seine Maße als auch das gewünschte Design, kann man sich für den optimalen Sitz ein Hemd schneidern lassen. Zu moderaten Preisen und nach individuellen Wünschen bekommt man Hemden zum Beispiel von Youtailor.