Der Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald, umgangssprachlich „Teuto“ genannt, liegt nahe Osnabrück und Bielefeld. Dorthin führt mich erstmalig mein Weg. An einem Wochenende. Der Frühsommer macht Pause. Eine Einladung zu einer Preisverleihung steht auf dem Programm. 10 Stunden Autofahrt an zwei Tagen, um hin und wieder heim nach München zu kommen. Es regnet in einem fort und es hat keine 10 Grad.

Geladen wird in das Hotel & SPA Gräflicher Park zu Bad Driburg. Keine Ahnung, wer sich hier einquartiert. Denn es stellt sich die Frage, was man hier so tut. In Bad Driburg gibt es nix. Drum herum noch weniger. Das Hotel allerdings ist herrschaftlich. Der Park bezaubernd. Bei Sonne könnte man hier lustvoll spazieren. Bei 8 Grad und Regen, können das andere tun. Meine Kollegin und Freundin und ich jedenfalls, stöckeln mit den Peeptoes zum Empfang des Hotels, lassen uns auf diesem kurzen Stück vom Schirm schützen und machen erst einmal unserem Unmut übers Wetter Luft. Wir tun also das, was ich selbst immer furchtbar finde. Wir lamentieren übers Wetter und vermitteln damit unschuldigen Personen eine irgendwie geartete Mitschuld. Schwärmen, wie mild und sonnig es doch im schönen München bei unserer Abreise war.

Egal. Die Dame am Empfang hat sicher schon weitaus schlimmere Gäste empfangen.

Quelle: http://www.graeflicher-park.de/

Wir werden aufs Zimmer geleitet. Die Flure dorthin sind lang, allesamt mit Teppich ausgelegt. Die vorherrschenden Farben sind Vanillegelb und Rot. Nicht mein Style, wenn auch stimmig und gemütlich. Unser Zimmer hat sehr hohe Decken, schöne Sprossenfenster und ein sehr bequemes, hohes Bett. So eines, in das man richtig hinein klettern muss. Das mag ich sehr!

Unser Programm sieht vor, dass wir noch ein Stündchen ruhen können und dann mit dem Programm starten. Am Nachmittag sind wir vom Hotel und dem Sponsor Vranken-Pommery zu einer Champagner-Degustation geladen. Darauf freuen wir uns.

Mit etwa 20 weiteren Champagnerfreunden dürfen wir uns durch das Sortiment von Vranken-Pommery kosten. Schnell entwickle ich einen Faible für die Sorte Diamant Vintage 2000. Im mittleren Preissegment aber unglaublich köstlich und mit tollem Honigfarbton. Da lasse ich mir gerne nachschenken.

Quelle: http://www.vrankenpommery.de/Cuv-eacute-e-Diamant-Brut.c21a2.php

Abends erwartet uns eine Gala. Der Diamond Spa Award des BUSCHE Verlags wird verliehen. In diversen Kategorien prämiert man die beste SPA Produktlinie, das beste Naturprodukt, u.a. Der Saal ist gut gefüllt. Die Verleihung hat eine angenehme Dauer, nicht wie beim Bambi oder den Oscars. So dürfen wir nach einer Stunde Aufmerksamkeit und höflichen Klatschens uns wieder dem Champagner zuwenden. Dazu werden kleine Gerichte auf ebenso kleinen Tellern gereicht.

Wie es oft so ist, um satt zu werden, müsste man sich ganz freundlich direkt hinter die Speisenausgabe stellen und die Teller nach eigenem Gusto befüllen.  Das machen wir natürlich nicht. Wir trinken lieber weiter Diamant Champagner von Vranken.

Nette Gespräche hier und da, Blicke durch den Saal auf der Suche nach tollen Outfits und besonderen Menschen. Ein bisschen Grooven zur Musik, schon ist es 1.30h. Der Tag war lang. Es ist Zeit zurück ins Hotelzimmer zu gehen. Wie praktisch, dass wir nur kurz über den Hof in den anderen Trakt huschen müssen.

Am nächsten Morgen sind wir müde. Wen wunderts! Aber – dem Champagner sei Dank – wir haben keine Kopfschmerzen. Das ist immer wieder toll. Wenn man schon lumpt, geht es einem zumindest nicht schlecht, wie nach Cocktails oder anderen Alkoholika.

Nach einem ausgiebigen, sehr guten Frühstück, das wir bis 12 Uhr ausdehnen, geht es zurück ins schöne München. Bei Regen auf der gesamten Tour, versteht sich. Erst in München, der schönsten Stadt der Welt, wie ein regionaler Radiosender immer behauptet,  scheint wieder behutsam die Sonne.

Champagner immer wieder gerne. Besonders, wenn er so schmackhaft ist. Galaabende, an denen man gucken kann, was die Damen der Schöpfung so aus ihrem Kleiderschrank ziehen auch, in tollen Hotels – aber gerne. Wenn es geht, nur nicht mehr sooo weit weg!