Optimierung – ein Selbstversuch

Optimierung – ein Selbstversuch

Wir alle pflegen Gewohneiten, Rituale, Automatismen. Insbesondere, wenn wir schon länger erwachsen sind und uns das Leben bereits geformt hat.

Eine Gewohnheit von mir ist das tägliche Nutellafrühstück, zumindest daheim. Auf Reisen kann es auch mal exotisch oder deftig werden.
Eine andere ist das Aufräumen. Ich kann und möchte nichts herum-
liegen haben. Sehr zum Leidwesen meines Herzblattes, das hier viel entspannter ist. Ich für meinen Teil kann aber erst relaxen, wenn nichts in der Wohnung mehr mein kritisches Auge stört.

Ein solch kritisches Auge habe ich bei dekorativer Kosmetik weniger. Ist das morgentliche Schminken doch seit Jahrzehnten schon Gewohnheit. Es soll schnell gehen und nicht gespachtelt oder angemalt aussehen. Wann immer ich mich dann mal in die Hände eines Visagisten begebe, bin ich allerdings immer überrascht vom Ergebnis und der perfekten Betonung meiner optischen Vorzüge. Augen erscheinen plötzlich wunderschön gross und strahlend.
Der Teint ist zart, natürlich und ebenmäßig.

Wie gesagt, das Ergebnis ist dann jedes Mal von Profihand erschaffen, mehrschichtig und langwierig. Also nichts für den Hausgebrauch.

Nun kam ich kürzlich allerdings in den Genuss einer Presseveranstaltung bei Horst Kirchberger. Anlass war der Launch einer neuen Foundation und eines sehr leichten losen Puders. Schön daran war, dass die neuen Produkte gleich an den geladenen Damen demonstriert wurden. 5 makeup-Farben, 2 Pudervarianten. Ausprobiert an ca. 10 Damen, unterschiedlichen Alters und Teints.
Auch an mir natürlich. Und man muss wissen, dass ich kein Freund von Make-up bin. Fühle ich mich damit doch immer viel zu geschminkt und zugekleistert.

So war ich gespannt.

Bei den Probandinnen vor mir konnte ich sehr gut die schnelle, unkomplizierte Verschönerung mit ein paar Handgriffen von Horst Kirchberger und Team erkennen. Kein Glanz, nichts puppen- oder maskenhaftes. Einfach nur ebenmäßiger und schöner. Auch bei mir war das zu sehen. Bin ich doch leider ein Rotbäckchen, sobald ich Champagner trinke, mich anstrenge oder ärgere. Mit roten Wangen setzte ich mich also vor den Schminkspiegel. Ohne stand ich nach 10min wieder auf. Und dabei hat mir Tammi, die Visagistin, netterweise auch noch 2-3 Tipps rund ums Augenmake-up gegeben.

Lange hat das also nicht gedauert.

Advanced Beauty heisst die neue Serie, die sich von der Textur so leicht auftragen lässt, dass auch der Optimierungsselbstversuch am Morgen nach der Veranstaltung perfekt klappt. Ich möchte fast behaupten, dass kein Unterschied zu erkennen war. Lediglich den kleine Katzenzungen-Pinsel (keine Angst, das beschreibt nur die Form) sollte ich mir noch zulegen. Das war zumindest ein Tipp der Profis. Finger seien kaum geeignet und Schwämmchen sammeln unnötig Keime und brauchen zuviel Foundation, die der Schwamm dann aufsaugt.

Was lernen wir daraus: optimieren kann so einfach sein! Und es macht viel Sinn (und Freude) sich ab und zu neue Ideen und Vorschläge von Profis zu holen. Warum nicht auch bei der Kosmetik? Wenn der Schwung bei Golf oder Ski nicht sitzt, konsultiert man ja auch den entsprechenden Lehrer.

Viel Spass beim (noch) schöner werden! Schaut doch dafür mal bei Horst Kirchberger (www.Horst-Kirchberger.de).

[SONJA]