Akrobatik trifft Yoga… und das so kurz nach den Festtagen!

Akrobatik trifft Yoga… und das so kurz nach den Festtagen!

……..Acro Yoga – bitte nicht nachmachen, falls die Waage nach den Feiertagen zu viel anzeigt!

Denn Acro Yoga – nicht wie ich beim ersten Hören verstanden hatte: Aggro Yoga – fordert die Basis und den Flieger.

Unter der Basis versteht man den armen Menschen, der bei der ganzen Übung auf dem Boden liegt. Dabei zumeist die Beine gerade in die Luft streckt, auf denen sich dann wiederum der Flieger befindet.

Körperspannung und Balance sind die Zauberwörter. Das gilt hier für beide Probanden. Wie soll denn sonst der Flieger auch abheben, wenn die Basis noch nicht einmal das Fluggerät sicher in die Luft bekommt? Und wie soll sich die Basis dabei halten, wenn der oben A) von allzu viel Gans, Plätzchen und Glühwein genährt, im Übergewichtsmodus befindet bzw. B) wie ein Sack Kartoffeln versucht, auf den Fußsohlen der Basis zu balancieren?

Auch dem Thema Körperpflege sollten beide Partner positiv gegenüber stehen. Kommt man sich doch sehr nahe und greift beherzt an Körperstellen zu, die sonst dem Lebensgefährten vorbehalten sind. Auf eine darauf abzielende Bemerkung eines anderen Acro-Yogis, entgegnete allerdings der Yogalehrer: die Sache erfordert so viel Konzentration und Kraft, da ist an Anderes gar nicht zu denken.

Da kann ich ihm nur recht geben. Wenn man mal die Endposition erreicht hat, diese auch im Einklang von Basis und Flieger erfolgt, ist es ein schönes Gefühl. Ein Loslassen gar, ohne wirklich etwas loslassen zu können. Die Wirbelsäule ruft „juchu“, darf sie sich doch dehnen und aushängen. Das Gesicht, ob der Schwerkraft sagt „zum Abschied leise Servus“, kommt aber – das kann versprochen werden – bei Rückführung der Füße auf den Boden, wieder zurück in gewohnte Position. Auch die viele rote Farbe entweicht sodann aus demselben.

Es hat Spaß gemacht, auch wenn es auf den Bildern vielleicht nicht so aussieht.

Was das Nachmachen betrifft: bitte nur, wenn ihr Schutzengel dabei habt. Also Partner (neben Flieger und Basis), die ein Auge auf eure akrobatischen Übungen und etwaiges Abstürzen haben. Auch ist zu empfehlen, dass sich Körpergröße und Körpergewicht einigermaßen ähneln. Einem Tragenden ist ein Mehrgewicht von über 10-15kg nicht zu wünschen und ebenfalls ist ein allzu heftiger Größenunterschied sehr ungut. Mit zu langen Beinen von der Basis hat der Flieger kaum eine Chance „hoch zu kommen“. Der Absturz hingegen wäre umso höher.

Also guckt euch um, wen ihr so im Umfeld habt. Etwas Körperbeherrschung und Muskulatur vorausgesetzt. Ähnliche Größen- und Gewichtsverhältnisse… und los geht’s. Viel Spaß!

OM Shanti!

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